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     Was man von Minecraft, Firefox und Chrome lernen kann
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Autor Diskussion
basti123
Veröffentlicht am: 23.06.2011 11:56
DB Süchtiger
Registriert seit:: 08.02.2010
Aus::
Beiträge: 144
Was man von Minecraft, Firefox und Chrome lernen kann
Hi!
Momentan gibt es ja einen neuen Trend, was das Programmieren angeht. Man kann das gut bei einigen großen Softwareprojekten sehen z. B. Firefox oder Google Chrome. Aber auch viele Indiespiele ala Minecraft haben diese Methode für sich entdeckt. Es geht darum, dass man in kurzen Zeitabständen (z. B. wenige Monate) eine neue Version von seiner Software veröffentlicht.
Man kann das am besten bei Google Chrome sehen, der Browser trägt inzwischen die Versionsnummer 12. Die Änderungen in einer Version sind dabei eher gering. Oft gibt es nur 1-2 neue Features pro Version.
Ich persönlich finde diesen Trend gerade auch bei Indiespielen ideal und finde, damit könnte man auch die DarkBasic-Community bereichern. Es gibt hier viele Vorteile:
- Die Motivation der Programmierer würde gesteigert. Wenn schon früh eine erste Version herauskommt, bildet sich auch schon früh eine kleine "Fanbase". Die User werden ausserdem bei der Stange gehalten, wenn es z. B. jeden Monat eine neue Version gibt - auch wenn die Neuerungen gering sind. Man sieht das gut bei Minecraft.
- Die Community lebt mehr auf, weil es mehr Spiele gibt, die man ausprobieren kann. Die Community wird auch aktiver und es gibt einen gesteigerten Austausch und Motivationsschub untereinander
- Die Community kann sich im Entwicklungsprozess einbringen (soweit der Entwickler das möchte) und sehr früh Feedback bringen. Da die Vorgehensweise das Projekt auch flexibler macht kann der Entwickler auch, soweit er das möchte, sehr gut auf die Wünsche und Anregungen der Communitymitglieder eingehen.
- Das Spiel wird stabiler, da man vor jeder Version eine Testphase einbaut. Man testet also nicht erst, wenn das Spiel komplett fertig (mit allen erdenklichen Features) ist, sondern direkt bevor man eine neue Version veröffentlicht. So muss man hier immer nur 1-2 Features testen und kann sich auf Diese konzentrieren. Auch zieht sich das Testen dann nicht so hin und auch die Communitymitglieder können sich am Testen beteiligen.

Wie ich finde, gibt es also fast nur Vorteile hierbei. Was denkt ihr darüber? Ich hoffe, ihr habt die Vorgehensweise nachvollziehen können. Könntet ihr euch vorstellen, dieses Prinzip in euer Projekt einfließen zu lassen?
Mc-Over
Veröffentlicht am: 24.06.2011 09:14
24 Stunden Online
Registriert seit:: 16.09.2005
Aus:: NRW
Beiträge: 720
Re: Was man von Minecraft, Firefox und Chrome lernen kann
So ähnlich habe ich das auch bei Doyle2 gehandhabt - alle 1-2 Monate mal eine neue Version (zumindest im englischen Forum). Finde ich an sich auch ganz gut, speziell das frühe Feedback ist ganz hilfreich, das Problem dabei ist allerdings, dass, zumindest in meinem Fall, sich keine wirkliche "Fanbase" entwickelt, sondern im Gegenteil die Spieler nach ein paar Versionen eher das Interesse verlieren. Der Anreiz zum Testen fehlt natürlich, wenn man das Spiel sowieso schon vorher durchgespielt hat.
Daher habe ich jetzt auch beschlossen, mich auf das bisherige Feedback zu verlassen und solange, bis das Spiel in einem veröffentlichungswürdigen Zustand ist, keine neue Version mehr hochzuladen. Dann hätte ich vielleicht auch genug Neuerungen, und mehr Leute zum Spielen zu bewegen. Man wird sehen.


----------------
~~Projekte~~
Doyle 2 Website

basti123
Veröffentlicht am: 24.06.2011 13:05
DB Süchtiger
Registriert seit:: 08.02.2010
Aus::
Beiträge: 144
Re: Was man von Minecraft, Firefox und Chrome lernen kann
Ja das kann ich gut verstehen. Allerdings kann man auch hier bei Minecraft sich gut was abgucken Hier gibt es auch für den User unwichtigere Updates, die nicht besonders Angekündigt werden und es gibt Updates, die für den User besonders sind. Zum Beispiel gabs letztens ein Update, mit der man eine Minimap bekommt. Kurz bevor das Update kam, gab es ein Video dazu auf YouTube, um die Spieler auf den Geschmack zu bringen.
Ich glaube, das Problem ist, wie man sein Spiel präsentiert. Wenn die Leute sich eine unfertige Version von einem Spiel runterladen und dann enttäuscht sind ist das eine Sache. Ich denke aber man kann die Vorteile der kurzen und der langen Releasezeiten kombinieren: Indem man kurze Releases herausbringt, aber auch dick und fett dranschreibt "Achtung, nur für Leute, die sich einen allerersten Eindruck machen wollen". Und wenn dann wirklich mal ein Update kommt, was für den 0815-User interessant ist, wird dick "Werbung" dafür gemacht
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